
Las Vegas - Hoverdamm - Joshua-Tree
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Tag 7 in Las Vegas: Spontan Richtung Grand Canyon, Hoover Dam & Monorail-Abenteuer am Abend

Wir sind aufgestanden und haben uns erstmal ein Frühstück gegönnt – gefühlt im billigsten Laden in ganz Vegas, ganz am Ende vom Strip neben dem STRAT. Während wir gegessen haben, liefen nebenbei schon die Pläne für den Tag… und wir waren dabei mal wieder herrlich unbedarft unterwegs.
„Komm, wir fahren einfach zum Grand Canyon!“
Unwissend wie wir sind, dachten wir: Das ist bestimmt eine richtig gute Idee – einfach mal zum Grand Canyon fahren. Also haben wir nicht lange gezögert und sind direkt los. Die Route führte uns über den Hoover Dam und dann immer weiter dem Navi nach.

Joshua Trees, Warnschilder und ein kleiner Nervenkitzel
Irgendwann haben wir unterwegs so eine Art Joshua-Tree-Park gesehen und spontan angehalten, weil wir uns das anschauen wollten. Allerdings standen dort ziemlich viele Warnschilder – vor allem mit Hinweisen auf Klapperschlangen. Das hat uns kurz beunruhigt, aber wir haben uns trotzdem durch den kleinen „Wald“ getraut. (Mit dem typischen Urlaubs-Mindset: „Wird schon gutgehen…“ 😄)


Eintrittsschock: $100 pro Person?!
Und dann kam der Moment, der unsere „Wir schauen uns heute Natur an“-Euphorie abrupt gebremst hat: Meine Freundin hat gelesen, dass wir $100 Eintritt pro Person zahlen sollen – und wir waren wirklich richtig geschockt.
So blauäugig loszufahren war in dem Moment natürlich… sagen wir mal: ambitioniert. Nach kurzer Besprechung haben wir uns dann etwas enttäuscht entschieden, diesen Wucher nicht mitzumachen. Den Grand Canyon wollen wir uns irgendwann in der Zukunft nochmal anschauen – aber dann an einer Stelle bzw. auf eine Art, bei der man nicht so viel Eintritt zahlt.
Zurück Richtung Vegas – mit Colorado River Stopp
Also ging’s wieder zurück. Auf dem Rückweg haben wir eine Aussichtsplattform gesehen und angehalten – dort konnten wir den Colorado River sehen. Kurze Rast, Aussicht genießen, weiter.

Hoover Dam richtig erleben – Brücke, Damm & ein Parkplatz-Tipp
Später haben wir dann nochmal am Hoover Dam gehalten – dieses Mal „richtig“:
Erst oben geparkt und über die Brücke gelaufen
danach weiter runter und über den Damm nach Arizona gefahren

Tipp: Auf der Arizona-Seite ist nur der vordere Parkplatz kostenpflichtig – etwas weiter oben kann man kostenlos stehen. Das lohnt sich wirklich zu wissen.

Wir sind dann vom Parkplatz zurückgelaufen und haben uns das Bauwerk nochmal aus der Nähe angeschaut – beeindruckend, wie massiv und „unreal“ das in echt wirkt.

Abends am Strip: Essen suchen – und dann die Monorail retten lassen
Zurück in Vegas wollten wir am Strip etwas essen gehen. Wir sind ziemlich weit gelaufen und hatten irgendwann absolut keine Lust, denselben Weg wieder zurückzulaufen.




Da kam die Idee: 24h-Tickets für die Monorail, weil wir am nächsten Tag sowieso nochmal am Strip unterwegs sein wollten und damit deutlich schneller von A nach B kommen.
Tickets kaufen? Kein Problem – ganz easy online.
Was allerdings überraschend schwierig war: die Haltestelle finden.
Um zur Station zu kommen, mussten wir gefühlt tief ins Hotel rein, und die Beschilderung war eher… sagen wir mal „ausbaufähig“. Aber am Ende haben wir sie doch gefunden – und konnten die Bahn gerade noch kurz vor Schlussnutzen.

Und damit endete Tag 7 ziemlich passend: erst Abenteuer in der Wüste, dann ein kleiner „Warum ist das hier so kompliziert?“-Moment in Vegas – und am Ende hat’s trotzdem geklappt.
Bilder aus USA - Westküste




























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